18. February 2026

Rennbericht: 4h RallyX Teamrennen Juli ’24

Rennbericht von Sönke Gade:

Die Vorgaben waren bewusst offen gelassen für dieses Rennen, um die Möglichkeiten des Tunings in diesem weitestgehend offen zu lassen. Einschränkungen gab es vor allem durch die Vorgabe der Verwendung eines Tourenwagenchassis und Pirelli-Reifen. Die Verwendung eines Transponders pro Gruppe war ebenfalls vorgegeben. Dass die Akkus pro Team auf 4 Stück limitiert waren, hatte aufgrund der offenen Ladekapazitäten keine Auswirkungen auf die Strategien der Teams.

Nach kurzer Fahrerbesprechung starteten 12 Fahrer in 4 Teams um 10:15 Uhr in das erste 4h RallyX Rennen im MSP. Das Wetter war ausnahmsweise trocken, entgegen der Vorhersage. Einfluss hatte letztlich neben der Strategie eines möglichst seltenen Fahrerwechsels insbesondere dessen schnelle Umsetzung. Hier waren insbesondere bei ungeplanten technischen Ausfällen Unterschiede zu erkennen, wenn z.B. der nächste Fahrer noch nicht frühzeitig bereitstand oder gerade um die Ecke. Technische Ausfälle waren vor allem bei den einfachen Chassis zu beobachten, was natürlich ebenso großen Einfluss auf das Ergebnis hatte.
In diesem ersten 4h Rennen waren bisher nur 2 Chassis vertreten, die aufwendigeres Tuning betrieben hatten und somit offensichtlich besser auf der Strecke lagen im Vergleich. Einige andere Chassis hatten zudem brushless Motoren verbaut, die Mehrheit der Chassis war aber nah an der Baukastenvariante aufgebaut. Lediglich Kugellager und Öldruckstoßdämpfer waren in allen Modellen verbaut.
Im laufenden Rennen kam vor allem Louis ins Schwitzen, der als Zeitnehmer die Rundenzählung des Lapmonitors per Streichliste ergänzen musste. Später hat ihn Gordon ablösen können. Großen Dank an die beiden an dieser Stelle.

Eingesetzte Chassis waren Tamiya TT-01, TT-02, MF-01x, Team Asso Apex 2 und LRP S10 Blast.
Die beiden stärker getunten Chassis waren am Ende auch im Siegerteam vertreten, am Ende des Rennens um 14.15 Uhr.
Das 2. Siegerteam war aber sehr dicht dran und konnte mit ihrem fahrerischen Können dicht dran bleiben, trotz der technischen Nachteile. Spaß hatten aber, so der Eindruck, alle und Sieger der Herzen war der M Chassis Rallye Beetle, der sich sogar mit Chrome Stoßstangen ins Rennen gewagt hat.

Die Teams:

Platz 1 – Team: Quick & Dirty – Sönke, Philipp, Marco

Platz 2 – Team: The four Aces – Bern, Tjorven, Frank

Platz 3 – Team: Slick Zoom – Benjamin, Phelan, Michael

Platz 4 – Team: Die Ferkelz – Joel, Klaus, Rocco